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zurueck in nairobi

oooh, ich HASSE diese stadt! von meiner unglaublich ereignisreichen zeit im kenianischen "hinterland" (gell, papa!) zurueck in diese miefige metropole - bah!! jetzt gehts ja bald nach hause und ich kanns eigentlich gar nicht fassen.

meine verbindung wird aber nicht abreissen: ich werde zwei projekte in ugunja unterstuetzen und seid versichert: ich werd euch noch gehoerig auf die nerven gehen! es handelt sich um ein minikrankenhaus und eine berufsschule, aber ihr werdet definitiv noch mehr von mir hoeren, wenn die projekte so einigermassen am laufen sind.

meine zeit im regenwald war recht relaxt, wie ihr schon lesen konntet, und danach war ich in nem zweiten work camp in emining, einem kaff im rift valley. tomaten binden und felder von steinen freiraeumen war da angesagt. war jetzt nicht so erfuellend wie das erste work camp, aber allein schon die frei rumlaufenden, fast kniehohen landschildkroeten (stimmt echt!! ich konnts auch kaum glauben) warens wert, in dieser wueste rumzustiefeln. fingerlange dornen und regenschirmbaeume zeichnen das perfekte bild der afrikanischen savanne.

die letzten tage hab ich in ugunja verbracht und stellt euch vor, ich war sogar in uganda! naja, so n paar meter halt, rueber ueber die grenze, ugandische matoke und fisch essen, und dann wieder zurueck.

ach leute, wie wollt ihr mich denn eigentlich wiedererkennen. mal abgesehen von der tatsache, dass ich hoechstwahrscheinlich ein paar kilo zugelegt habe (ugali-power!!) hat mich kenia doch innerlich ganz schoen veraendert... ich hab viel gelernt und ein zweites (und drittes und viertes und fuenftes - kenianische gastfreundschaft!) zuhause gefunden.

wie benutzt man nochmal ne westliche toilette?
und wann werde ich wieder meine zaehne unterm sternenhimmel putzen?
und wie krieg ich bloss den dreck von meinen fuessen, der da seit februar klebt (erinnert ihr euch an das matschhaus, das wir gebaut haben? ) und seitdem nie richtig abgegangen ist?

ihr muesst mir ein bisschen helfen, wieder deutsch zu werden. und ein bisschen nachsichtig mit mir sein, weil ich doch einen teil von mir in kenia lasse.

UND ICH WILL EINE DICKE DUNKLE SCHEIBE BROT MIT VIEL KAESE DRAUF BITTE!!!

ich freu mich schon, euch alle wiederzusehen. vielen tausend dank fuer all die lieben nachrichten und briefe, die ich von euch bekommen habe. und wie gesagt, das ist noch lange nicht das ende vom lied! ihr hoert von mir. und kenia.

kwa heri. laura omamo.

28.4.09 08:06

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


papa (28.4.09 16:06)
Ach, Liebling, schön von Dir zu hören. Ich werde Dir am Freitag das Brot und eine Tafel dunkle Schokolade mitbringen. Bin noch auf Übung und schreibe eigentlich illegal. Doch für Dich tue ich alles.
Bis bald,
Papa


(1.5.09 01:55)
lauriiiiii,
ich bin grade fett am grinsen, weil ich deinen tollen (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) brief im hinterkopf hab und ichs kaum erwarten kann, sobald wie moeglich mit dir zu telen!
riesenvorfreude!!!
moni

wollt ich nur loswerden ;-)